Kritik an Steinerei (2012)

Informationen und Diskussionen rund um die Steinerei - für andere Wettbewerbe ist natürlich auch Platz.

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BrickHour Studios
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Re: Kritik an Steinerei (2012)

Beitrag von BrickHour Studios » 15.06.2012, 17:26

Also, hier braucht erstmal niemand garstig zu werden! Copyrightverstöße, als ob das was neues wäre... Die gab es schon oft genug in Brickfilmen, ich weiß nicht, warum sich erst jetzt darüber aufgeregt wird, die Geschichte ist nun echt nicht neu. Früher wurde nichts gesagt und jetzt wird sich auf einmal, ganz plötzlich, darüber aufgeregt...
Ich will nicht sagen, dass es die Verstöße in verschiedenen Steinereibeiträgen und weiteren Filmen nicht gäbe, aber wie hier darüber geredet wird, finde ich etwas, nun ja, komisch.

Ivan Dubrovin
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Re: Kritik an Steinerei (2012)

Beitrag von Ivan Dubrovin » 15.06.2012, 17:45

A&M Studios hat geschrieben:
Ivan Dubrovin hat geschrieben:hää was meinst du :orly: :???:
Du sollst dich bei allen Entschuldigen...
habe ich doch schon in vorherigen Beitrag

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Boettcher Productions
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Re: Kritik an Steinerei (2012)

Beitrag von Boettcher Productions » 15.06.2012, 20:26

Zum Thema Urheberrecht ...
2XMW Studios hat geschrieben:Da es sich aber dieses Jahr um eine kommerzielle Aktion gehandelt hat, ist das ganze vllt schon wieder kritischer?!
Das klingt jetzt so, als wenn die Steinerei 2012 die erste kommerzielle Steinerei war.
Die letzten Steinereien hatten sowohl Ausgaben, wie auch Einnahmen (Sponsoren, Verkauf von Programmheften, ...). Kaufbare Festival-DVDs mit allen Filmen gibt es meines Wissens seit 2008. Die Steinerei 2011 hatte übrigens doppelt so hohe Ausgaben und Einnahmen wie 2012.

Ich bin der Meinung, ob ich Eintritt nehme oder nicht ist dem Urheberrecht egal. Unterschiede gibt es jedoch, wenn ich einem kleinen Bekanntenkreis etwas in meinem Wohnzimmer vorführe gegenüber einer Anzahl von 400 mir teilweise unbekannten Personen in einem öffentlichen Saal. Auch in letzterem Fall muss ich mich ans Urheberrecht halten.
Boony hat geschrieben:Soweit ich weiß hat Mert zum Thema 5 zwei Filme wegen mangelndem Themenbezug disqualifiziert.
Stimmt, und ich bin auch der Meinung, dass es Mert im Nachhinein leid tat, kann hier im Forum aber keinen Beleg mehr dazu finden.
Es war ein einmaliger Vorgang in einem von sechs Steinerei-Jahren unter der Organisation von Mert. Mert war also auch nie wirklich der Hardliner ...
Vielleicht brauche ich, genauso wie Mert, erst ein paar Jahre, bis ich auch mal die ersten Filme disqualifiziere. Wobei das hier teilweise so rüberkommt, als wenn das etwas Erstrebenswertes sei ...
mario72 hat geschrieben:Ja Dirk, das sind nunmal die schweren Aufgaben des Organisators. Und vielleicht können jetzt einige andere Mert´s damalige Situation nachvollziehen, dass ihn jeder Film geschmerzt hat, den er NICHT zeigen konnte.
Auch das klingt so, als wenn Mert der große Hardliner war. Mert hat aber nie aus Copyright-Gründen einen Wettbewerbsbeitrag disqualifiziert.

Meine Befürchtung als Organisator wäre zudem, dass man Filme wegen "kleineren" Vergehen disqualifiziert und bei anderen Filmen Copyright-Vergehen übersieht. Da würden sich Brickfilmer erst recht benachteiligt fühlen. Hätte von meiner Seite ja auch Absicht sein können.

Was dieses Jahr erstmalig getan wurde ...

Die Abstimmung der Brickfilmer fand ausschließlich über nicht-öffentliche YouTube-Links statt. War zwar nicht Absicht, aber so wurde jeder Film von YouTube auf urheberrechtliche Musik "geprüft".
Ich selbst habe nicht-öffentliche YouTube-Videos für meine Verwandtschaft angelegt, in denen meine Tochter selbst bekannte Hits singt und sich dabei auf dem Klavier begleitet. Hier zeigt mir YouTube "Übereinstimmende Inhalte von Drittanbietern" an. Ebenso bei meinem Brickfilm "De kölsche Jung", wo die Musik mittendrin in einer Sequenz vorkommt (aber legal, weil Komponist und Interpret ausreichend lange verstorben sind).

Bei keinem der teilnehmenden Brickfilme finde ich einen ähnlichen Hinweis. Auch wenn YouTube damit kein ultimatives Copright-Tool bietet, interpretiere ich das dennoch so, dass es musikalisch keinen gravierenden Verstoß gegeben hat.

Die bereits erwähnten Verstöße mit der James-Bond-Melodie und Hoch-auf-dem-gelben-Wagen waren aber durchaus da. Aus meiner Sicht vertretbar, da es sich um Kleinigkeiten handelt. In der Mehrzahl hatte ich es in diesem Jahr mit 12 - 16 jährige Brickfilmer zu tun. Denen würde ich keine böse Absicht unterstellen ...
mario72 hat geschrieben:Mit dem Urheberrecht wird in der Tat sehr Userfreundlich umgegangen.
AUCH 3 SEKUNDEN MUSIK aus James Bond sind ein Copyright-Verstoss. Das ist einfach so. Punkt. Und eine geklaute Geschichte ist auch Urheberrecht-Verstoss.
...
ICH würde dem Film sogar im Nachhinein die Bewertung/Nominierung entziehen.
Sollen wir jetzt tatsächlich damit anfangen und nachträglich die Beiträge der letzten acht Steinereien bei Copyright-Verstößen zu disqualifizieren ...? Da würden, wenn wir die hier geforderten Maßstäbe wirklich ansetzen, bestimmt einige Filme zusammenkommen.

Ich plädiere eher dafür, dass wir im Nachgang erkannte Verstöße offen legen und an zukünftige Teilnehmer appelieren: "So bitte nicht!". Wenn wir solche Fälle nicht offen legen, fühlt sich niemand angesprochen und betroffen.
Es hat hier 38 Postings gebraucht, bis alle erkannt haben, dass auch der Brickfilm von Ivan nicht frei von Urheberrechtsverstößen war. Wenn das nicht offen benannt worden wäre, wäre das nur wenigen bewusst geworden.
Laut Ausgangsposting soll es ja noch mehr Copyright-Verstöße gegeben haben ...
BrickHour Studios hat geschrieben:Copyrightverstöße, als ob das was neues wäre... Die gab es schon oft genug in Brickfilmen, ich weiß nicht, warum sich erst jetzt darüber aufgeregt wird, die Geschichte ist nun echt nicht neu. Früher wurde nichts gesagt und jetzt wird sich auf einmal, ganz plötzlich, darüber aufgeregt...
Ich will nicht sagen, dass es die Verstöße in verschiedenen Steinereibeiträgen und weiteren Filmen nicht gäbe, aber wie hier darüber geredet wird, finde ich etwas, nun ja, komisch.
Sehe ich genauso. Man könnte hier den Eindruck bekommen, dass die Steinerei 2012 die Steinerei mit den meisten Copyright-Verstößen und den meisten Themen-Verfehlungen gewesen sei.
Das sehe ich nicht so. Auch sehe ich keinen Trend zu diesen Dingen.

Off-Topic ...
prisac hat geschrieben:nach der ersten steinerei
war das jetzt die zweitbeste
und verpasst habe ich körperlich bisher nur
die in wolfsburg.
Wow, soviel Lob hätte ich von deiner Seite gar nicht erwartet. Vielen Dank, Prisac!

- Dirk
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Re: Kritik an Steinerei (2012)

Beitrag von mario72 » 15.06.2012, 22:23

Lieber Dirk, nimm Dir die Diskussion und vermeintliche Kritik bloss nicht zu Herzen! DU hast eine saubere Steinerei abgeliefert, und wenn Prisac das schon so sagt, dann kannst Du Dir darauf etwas einbilden.
Alles andereist Korintenkackerei, zieh Dir das nicht rein.

Etwas anders sieht´s dann aber wirklich mit dem Copyright aus. Ich denke dass wir alle als Gemeinschaft uns mehr mit dem Thema auseinandersetzen müssen.
Ich behaupte nicht dass es in anderen Steinereien nicht auch schon vorgekomen ist - nur da hat´s eben halt keiner gemerkt - wo kein Kläger, da kein Richter. Glück gehabt. Aber für die zukünftigen Steinereien müssen wir uns eben etwas überlegen.

Und bitte, tu´ Dir doch die Themen/Bewertung/AUswahl/Anzahl-Diskussion nicht an, das ist absolut überflüssig. DU hast die Steinerei ausgerichtet, und DU kannst/darfst/sollst da ja ein bischen individuelle Akzente setzen dürfen. Heisst, es muss nach Deinen Regeln getanzt werden, Du gibst den Takt an.
Und wem es dann nicht passt - ja mein Gott nochmal, es wird doch keiner gezwungen mitzumachen.... Dann gibts halt 2 Filme weniger, was dem Organisator wieder Arbeit abnimmt.
DU hast es nunmal so gemacht, und das war gut so. Das ist gut so.

Nein, Mert war/ist bestimmt kein "Hardliner" gewesen. Ihm hat der Spass im Vordergrund gestanden, Regeln waren dazu da, um sie weit auslegen zu können, sich notfalls aber darauf berufen zu können. Aber warum um Himmels willen willst Du Dich mit Mert vergleichen???
Zum Teufel mit der Rechtschreibung -
Ich will EDITH behalten!

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Re: Kritik an Steinerei (2012)

Beitrag von Boettcher Productions » 15.06.2012, 23:20

mario72 hat geschrieben:Lieber Dirk, nimm Dir die Diskussion und vermeintliche Kritik bloss nicht zu Herzen!
Hatte ich nicht vor. Kam das etwa so rüber ...? Sollte es jedenfalls nicht ...
mario72 hat geschrieben:Aber warum um Himmels willen willst Du Dich mit Mert vergleichen??
Hatte ich ebenfalls nicht vor. Boony und du hatten hier Mert ins Spiel gebracht. Dazu wollte ich nur Stellung nehmen ...

- Dirk
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Re: Kritik an Steinerei (2012)

Beitrag von Brickwizzard » 18.06.2012, 18:05

hallo,
auch wenn ich nicht bei der Steinerei dabei war, aber ich sie trotzdem verfolgt habe,
finde ich es sehr gut, wie in diesem Forum (weitestgehend :? ) sachlich darüber diskutiert wurde. nun habe ich alle 50 Beiträge gelsesen und möchte auch etwas sagen:
Man muss es eben unterbinden, dass jeder seinen Schrott einreicht – was eingereicht werden soll, sind gute Filme, die allesamt gezeigt werden sollten.
@Charlie erstmal auch meine Meinung, aber: WIe meinst du, sollte man, wenn nicht mit einer demokratischen Abstimmung, die Qualitätvolle Auswahl der Filme gewährleistet werden?
wenn es bei der nächsten Steinerei besser werden soll, müssen Vorschläge gebracht werden.
auch wenn es, wie du schon sagtest, richtig ist, alle Filme auf regelverstöße zu überprüfen (ist das jetzt ein neuer Gedanke, oder ist das nicht das Ziel von Regeln und wurde das nicht schon früher so gemacht:!: :?: ) so kann das doch nicht das einzige Kriterium sein. Das man Kunst und Unterhaltung nicht trennen kann und das eine Tiefgründige Story einem Brickfilm nicht schadet sondern ihm Qualität gibt, das wurde ja schon Gesagt und dem kann ich mich nur anschließen.

außerdem: ich glaube nicht, dass irgendjemand, der nicht einmal den Mut hat, sich offen zu zeigen, in der Position ist, andere Filme schlecht zu machen, obwohl Moritz meiner Ansicht nach keinen Fehler begangen hat.
Immaterielles wie[...] Geschichten [...] darf aus anderen Werken übernommen werden.
:arrow: das war mir auch gleich eingefallen. wenn jemand etwas dagegen hat, das andere geschichten verfilmt werden(was ich zwar verstehen kann, auch wenn ich mich nicht unbedingt anschließe), dann müßen die Regeln geändert werden und die schuld darf nicht auf den jew. prduzenten geschoben werden. Und nachträgliche Aberkennung geht (denke ich) gleich gar nicht.

@Mario72
Also bitte, der Ivan Dubrovin - Film hätte eh´ nicht gezeigt werden können, da er illegaler weise gegen das Urheberrecht verstösst. (Lego-Logo, Lego-City-Logo, James-Bond-Musik).
Daher ist er völlig zu Recht nicht gezeigt worden, ich weiss gar nicht warum da jetzt noch diskutiert wird?
über die Musik müssen wir uns nicht streiten. aber das Lego-Logo, ist das nicht auch auf den Noppen zu sehen (nicht dass ich deine Aussage anfechte, aber das würde mich jetzt interessieren was da der Unterschied ist.

CharlieRunkle
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Re: Kritik an Steinerei (2012)

Beitrag von CharlieRunkle » 25.06.2012, 20:06

ok, das wird jetzt mein letzter Post zu diesem Thema

@Momei
Ich kann nur so viel sagen:

Ich habe einen Fehler begangen, den ich auch bereue und nie wieder tun werde.
Ich bin ein Mensch und Menschen machen Fehler.
Ich sehe diesen Fehler ein, und entschuldige mich dafür.

Liebe Grüße,
Moritz
Vergeben und vergessen.

(Ich geh jetzt mal davon aus, dass das ernst gemeint war und nicht sarkastisch.)

Wegen der Frage, inwieweit der Veranstalter Filme nicht zulassen sollte:

Ich sehe das so, dass der Veranstalter nicht Diener der Teilnehmer ist und vor ihnen buckeln muss. Der Veranstalter ist im Prinzip der Chef! Er hat das Sagen (drastisch formuliert). Das bedeutet natürlich nicht, dass er absolut freie Hand hat – wie in einer Demokratie kann er nur im Rahmen der „Gesetze“ handeln – in diesem Falle die Regeln, die er selbst aufgestellt hat. Und wenn er sich die Mühe macht, und extra ein paar (gute! Und auch gut formulierte! Ist als Kompliment gemeint.) Regeln aufstellt, dann sollte er auch den Mut haben, zu dem einen oder anderen Teilnehmer zu sagen: „Tut mir Leid, aber dein Film verstößt gegen die Regeln!“ bzw. „Dein Film entspricht nicht den Vorgaben.“ Niemand wird dem Veranstalter dafür den Kopf abreißen, wenn er seine Entscheidung begründen kann. Wenn ein Film keinen klaren Bezug zum Thema hat (und das entscheidet der Veranstalter, nicht der Teilnehmer!), dann kann der Veranstalter das nicht einfach so durchgehen lassen.

Zur Anonymität:

Was würde euch bringen, zu wissen, wer ich bin? Nichts! Ihr wüsstet, auf wen ihr mit den Fingern zeigen müsst, aber dadurch wäre doch das, was ich sage, in keiner Form anders, oder etwa doch? Würde sich der Sinn meiner Worte ändern? Nein.
Es ist nur so, dass Kritiker in den seltensten Fällen wie Könige behandelt werden…
WAS ist ein Brickfilm? Was muss er beinhalten, um als Brickfilm zu gelten?
Das wäre es doch, oder? Was spricht denn dagegen, das mal zu definieren? Natürlich nicht jetzt hier an dieser Stelle, aber wie wäre es denn mit einem Thread „Wann ist ein Film ein Brickfilm?“ Ich will mich jetzt nicht allzu sehr darüber auslassen, aber nur mal kurz mein Senf dazu:

Definition Brickfilm (Wikipedia):
Brickfilme (von engl.: Brick (Baustein)) sind Filme mit Legofiguren (oder auch allgemein mit Legosteinen), die mit Hilfe der Stop-Motion-Technik erstellt worden sind.
Klar, man kann jetzt unterstellen, dass der Autor des Artikels keine Ahnung hat oder vielleicht genauso verkorkste Ansichten hat wie meine Wenigkeit (ha ha Selbstironie), aber ich finde, das stimmt so wie es da steht. Ist ein Film ein Brickfilm, nur weil Lego darin vorkommt? Antwort – Nein! Unter dem Aspekt wären wieder der eine oder andere Film disqualifiziert worden…

Aber allem Anschein nach ist das die Meinung einiger User – ist Lego zu sehen, egal in welcher Form, ist es ein Brickfilm. Nach der Logik wäre es also ein Brickfilm, wenn gezeigt wird, wie sich jemand eine Legofigur in eine dafür nicht vorgesehene Körperöffnung schiebt. Ernsthaft – das wäre nicht mal ein Brickfilm, wenn das in StopMotion wäre…

Aber genug dazu.

@ZweiStein
Aber eine Bitte an DICH: WEnn du etwas mit den Filmen verdeutlichst, z.B bei Momei, mach das bitte sachlich!
Sachlich? Habe ich irgendjemanden als ‚Ar***loch’ bezeichnet? Oder die Worte ‚Wi**ser’ oder ‚Sch**ße’ gebraucht? Nein, hab ich nicht. Ich war sachlich.

Anfangs wollte ich niemanden persönlich nennen (abgesehen davon, dass ich weder der erste, noch der letzte war, der andere Film direkt in irgendeiner Art und Weise ‚kritisiert’ hat), jedoch entwickelte sich die Diskussion dahingehend, dass Zweifel aufkamen, inwieweit ich mit meinen Ausführungen Recht hatte. Und dass ich Recht hatte (ich weiß das wirkt kindisch, ich will da jetzt nicht ständig drauf pochen) habe ich klar dargelegt. Abgesehen davon, dass man eben manchmal direkt werden muss. Wie viele Filme waren das? 23? 24? Wenn ich sage „der eine Film da…“ meine ich einen von 24 Filmen! Ich bezweifele, dass dann klar wäre, um welchen Film konkret es sich handelt.
Man muss eben mit Kritik klar kommen. Wenn wir uns gegenseitig mit Samthandschuhen anfassen würden, wie wäre denn dann die Welt? Ich habe auch kein Problem damit, selbst kritisiert zu werden – wenn jemand sagt: „CharlieRunkle hat das und das gesagt, das beweist, dass er doof ist.“, dann hätte ich kein Problem mit dieser Aussage, solange sie Hand und Fuß hat. Anderenfalls ignorier ich sie, so wie man das auch tun sollte bei dummen Beiträgen. Wobei ich damit auf niemanden anspiele, ehrlich nicht, war nur mal allgemein gesagt.

Zum Urheberrecht:

Ich fürchte, ich habe da eine Diskussion angefacht, die mit meiner ursprünglichen Intention überhaupt nichts zu tun hat.

Ich muss da Dirk tatsächlich Recht geben – einen Film disqualifizieren, nur weil mal 3 Sekunden lang urheberrechtsgeschützte Musik zu hören ist? Ich weiß ja nicht, wie die GEMA das sieht (abgesehen davon, dass ich kein Freund dieser anrüchigen Organisation bin) – aber bei Brickfilmen war das Urheberrecht ja wohl nie ein Thema. Die Tatsache, dass LEGO sich scheinbar nicht dafür interessiert – ja sogar das Feuer der Brickfilme geradezu angefacht hat mit dem Movie Maker Set – zeigt doch, dass da niemandem geschadet wird. Anders sieht es aus, wenn die Filme danach vertrieben werden – gut, dieses Mal waren es ein paar DVDs, ich glaube es wird erst ernst, wenn man ein paar hundert Stück davon verkauft, also Gewinne erzielt. Aber solange das nicht der Fall ist, wird da kaum jemand was gegen sagen wenn man irgendwo mal irgendwelche Musik hört. Mal abgesehen davon, dass der Bekanntheitsgrad der Steinerei jetzt auch wieder nicht so groß ist, dass das Medienecho die Schallmauer durchbricht, wenn man mal geschützte Musik oder Figuren verwendet…

Was war eigentlich meine ursprüngliche Aussage, bzw. meine ursprüngliche Intention? Ich gebe es gern zu – manche Sachen sind wirklich eine Ansichtssache, und man kann über das eine oder andere diskutieren, keine Frage. Ist ja jetzt nicht so, dass ich mich wie ein Klotz hinstelle und sage: „So, oder gar nicht!“

Worum es mir aber in erster Linie ging, war folgendes: Einige Teilnehmer haben sich Vorteile gegenüber den anderen Teilnehmern verschafft. Und das ist unfair – ihr seid doch für Demokratie, richtig? Dann müsste euch das genauso gegen den Gerechtigkeitssinn gegangen sein wie einigen anderen Usern, die mir in diesem Falle tatsächlich Recht gegeben haben!

Ich konkretisiere es mal: der eine oder andere hat sich das Prozedere erspart, sich den Kopf zu zerbrechen, und hat eine bereits existierende Geschichte umgesetzt. Der Vorteil besteht einmal darin, dass er sich keine eigenen Gedanken machen bzw. sich eine eigene Story ausdenken musste, was so schon schwer genug ist. Zum anderen hat er nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das nicht seine Geschichte ist, und hat demnach Beifall von Leuten erhalten, die nicht wussten, dass das eben nicht seine Geschichte war. Ich behaupte nicht, dass er nur deshalb nominiert wurde, sicher war der Film von der Machart her vollkommen in Ordnung, aber so geht es nun mal nicht (wobei das jetzt kein weiterer Vorwurf ist, die betreffende Person hat sich entschuldigt, und es ist ja auch niemand zu ernsthaften Schaden gekommen, also Diskussion diesbezüglich beendet.)

Dann gab es die, die sich gesagt haben: „Mensch, warum extra für die Steinerei einen neuen Film drehen, der zum Thema passt, wenn ich doch einfach einen älteren Film da hab, den ich irgendwann mal gedreht habe? Ich denke mir mal einfach irgendeinen Bezug zum Wettbewerbsthema aus, den man da irgendwie reininterpretieren kann, und schick ist.“
Wozu wird denn bitte ein Thema vorgegeben, wenn am Ende jeder irgendwas einreichen kann? Dann kann man das mit dem Thema ja wohl sein lassen, dann kann jeder seine Filme einreichen, wie er lustig ist.

Es geht um Faulheit. Schlicht und ergreifend um Faulheit. Allgemein, es soll sich jetzt niemand angesprochen fühlen (!). Die Faulheit einiger müsste bestraft werden, stattdessen wird der Fleiß anderer bestraft! Die einen sind faul und überlegen sich, wie sie am besten Punkten können, ohne allzu viel Arbeit investieren zu müssen. Andere setzen sich hin, und drehen wochen- ja sogar monatelang einen Film mit einer eigenen Story und machen das extra so, dass es zum Thema passt etc., nur um dann übergangen zu werden. Dass ich nicht der einzige bin, der das nicht in Ordnung findet, zeigt sich darin – ich kann nur wiederholt darauf hinweisen – dass mir einige in dem Punkt Recht gegeben haben.

Ich sage ja nicht, dass die ‚falschen’ Filme gewonnen haben, keineswegs. Nur dass statt dem einen oder anderen Film eben ein anderer Beitrag hätte gezeigt werden müssen.

Aber lassen wir das jetzt sein. Die Steinerei ist vorbei, die nächste ist voraussichtlich nächstes Jahr.

Was kann man also besser machen? Die Beiträge werden strengen nach Einhaltung der Regeln überprüft, dann können – wie es ja durchgeführt wurde – die Teilnehmer den Filmen Punkte geben – jedoch ohne zu wissen, welcher Film von wem ist. Für die Abstimmung müssen die Macher der Filme fürs erste anonym bleiben.
Wenn also die Filme vorher rausgeworfen werden, die rausgeworfen werden müssen aus bereits genannten Gründen, und dann sichergestellt wird, dass die Filme nach objektiven Einschätzungen und nicht irgendwelchen Sympathien bewertet werden, sieht das Ganze doch schon anders aus, dann wird sich niemand benachteiligt fühlen.

Ich hoffe, dass zukünftige Veranstalter diese Diskussion hier zum Anlass nehmen und sich ein paar Gedanken machen, welche auch immer…

Meine Ausführung könnte ich jetzt mit ein paar Zitaten von Oscar Wilde beenden („Auf seine eigene Art zu denken ist nicht selbstsüchtig. Wer nicht auf seine eigene Art denkt, denkt überhaupt nicht.“ „Mensch: ein vernunftbegabtes Wesen, das immer dann die Ruhe verliert, wenn von ihm verlangt wird, dass es nach Vernunftgesetzen handeln soll.“ „Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.“ „Zynismus: ein Ding zu betrachten, wie es wirklich ist, und nicht, wie es sein sollte.“ „Die Erfahrung hat keinerlei ethischen Wert. Sie ist nur ein Name, den die Menschen ihren Irrtümern verleihen.“. Aber lassen wir das.

In diesem Sinne

CharlieRunkle

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Mirko
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Re: Kritik an Steinerei (2012)

Beitrag von Mirko » 26.06.2012, 02:58

CharlieRunkle hat geschrieben:Ich hoffe, dass zukünftige Veranstalter diese Diskussion hier zum Anlass nehmen und sich ein paar Gedanken machen, welche auch immer…
Dieser Satz fasst ganz gut zusammen, was mich an Deinem Diskussionsstil so stört. Du legst Dir einen Zweitaccount zu und startest hier einen Rundumschlag, bei dem Du alle bisherigen Diskussionen (einschließlich Deiner eigenen Beiträge, sofern es sie gibt) einfach ignorierst. So als wären sämtliche bisherigen Entscheidungen zur Steinerei mal eben so hingepfuscht worden und Du der erste, der sich "ein paar Gedanken" macht. Bist Du nicht.

Wenn Du die Steinerei seit 2006 verfolgt hast, dann kann Dir eigentlich nicht entgangen sein, dass sich die Veranstalter, allen voran naturgemäß Mert, eine ganze Menge Gedanken gemacht haben, beispielsweise über die Themenwahl. Sie hatten dabei immer ein offenes Ohr für die Community, das zeigen die zum Teil hitzigen Threads zur Themenwahl hier im Forum. Hast Du Dich an denen konstruktiv beteiligt? Genau da wäre jedenfalls der richtige Ort dafür gewesen und wäre es auch weiterhin. Aber das ist natürlich nicht so spektakulär, wie hier den mysteriösen Steinerei-Rächer zu spielen. Wenn jemand in einem Internetforum anonym bleiben will, dann respektiere ich das normalerweise, aber dieser Auftritt erscheint mir wie - verzeihe den Ausdruck - Effekthascherei.

Was ist die optimale Steinerei? Eine, die die bestmöglichen Filme provoziert und zeigt. Du hast mich mit Deinen Beiträgen nicht davon überzeugen können, dass man diesem Ideal durch strengere Regeln oder ein enger gefasstes Wettbewerbsthema näher kommt. Dass man durch technokratische Maßnahmen auf die exakt richtige Anzahl Einreichungen kommt und keine Vorauswahl mehr notwendig ist halte ich, mit Verlaub, für naiv. Dass es eine sinnvolle objektive Art der Vorauswahl geben kann ebenfalls (und dass subjektiv nicht gleichbedeutend ist mit ungerecht wurde glaube ich schon gesagt).

Ich denke darüber hinaus nicht, dass auf diese Weise die bestmöglichen Filme eingereicht würden. Den Zuschauern sind das Thema und die Regeln nämlich herzlich egal - die kommen nicht zur Steinerei, weil sie "Glück" oder "Remake"s sehen wollen, oder gar, weil sie gerne besonders regelkonforme Filme sehen wollen (es sei denn, es kommen dänische Regisseure). Sie kommen, weil sie gute Filme sehen wollen. Und genau deshalb, weil die bestmöglichen Filme hervorgebracht werden sollen, ist das Thema immer nur als Kondensationspunkt für Ideen gedacht gewesen. Weil Teilnehmer das Thema auf ganz unterschiedliche Weise interpretieren dürfen, es mal sehr direkt, mal abwegig und unerwartet angehen, je nachdem, was ihrer Kreativität mehr Anschub gibt, wird so ein breites Spektrum an Filmen gezeigt.

Was ist ein guter Brickfilm? Dazu habe ich meine ganz eigene Meinung, Du Deine und überhaupt jeder seine. Ich hoffe, dass auch in Zukunft keine Filme auf der Steinerei abgelehnt werden, weil sie künstlerisch sind oder Effekte benutzen, die falschen Bettdecken oder Realfilm.

Mirko

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Re: Kritik an Steinerei (2012)

Beitrag von willem » 26.06.2012, 14:47

Hallo.
Eine spannende, wenngleich z.T. sehr umfangerche Diskussion.
Von mir dazu nur soviel:
a) Ich bin's nicht (Der Anonymus, mein ich) ;-)
b) Drei Sekunden James-Bond-Musik wären in meinen Augen ein Grund zur Disqualifikation.
c) Die Angst, die Brickfilmer, Zuschauer oder wer auch immer würden Filme "populärer" Brickfilmer in nennenswerter Weise bevorzugen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Diese Popularitätsdenke sollten wir mal schön bei Youtube lassen. Die Geschichte der Steinerei belegt hinlänglich, daß Newcomer jederzeit für Furore sorgen können - und auch beim Festival bzw. im board angemessen gewürdigt werden.
d) Eine Definitionen von Brickfilm a la "lustiger, animierter Legofilm" ist mir zu eng und würde die Steinerei ihrer Vielfalt berauben. So wie das bisher gehandhabt wurde, war das schon ganz gut so. Ich habe zwar auch so meine Probleme mit der (zunehmenden) Ernsthaftigkeit vieler Filme, würde aber den Teufel tun, jemandem in dieser Richtung Vorschriften machen zu wollen.
Gruß
Willem

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Re: Kritik an Steinerei (2012)

Beitrag von Oli6 » 06.10.2019, 12:32

Für Charlie Runkle der Toxic Assi Kritiker!

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Re: Kritik an Steinerei (2012)

Beitrag von Oli6 » 14.10.2019, 19:42

Merk Dir eins Charlie bevor Du OliAG nieder machst! Autisten Hasser!
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