Mein erster Realfilm

Alles was nun wirklich nichts mit Brickfilmen zu tun hat.
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Twenty-one
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Mein erster Realfilm

Beitrag von Twenty-one » 23.10.2017, 22:59

Moin

Ich hab hier jetzt ja schon eine Weile nichts mehr gepostet, das liegt vor allem daran, dass ich an einem Realfilm gearbeitet habe.
Die Idee für den Film ist mir gekommen nachdem ich ein recht aufwendiges Kostüm für ein Theaterstück gemacht hatte. Da dieses nach so einigen Auftritten auf Bühne und Straße langsam aber sicher sein Geist aufgab, wollte ich es filmisch verewigen.
So entstand der Film "Stille"
https://youtu.be/1eqk4nGcV_0" onclick="window.open(this.href);return false;
Es war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung den Film zu drehen und zu schneiden; bei Brickfilmen hat man ja nun sehr viel weniger Material zu sichten und zu schneiden als bei einem Realfilm. Der Realfilm geht insgesamt natürlich sehr viel schneller, trotz der langen Schnittzeit. Mal sehen was ich in Zukunft so mache, Ideen hab ich für beide Macharten.

Wie auch immer. Was haltet ihr von dem Film ?

Mfg 21

Ps.: ich hab meinen Kanal umbenannt, damit man nicht immer nur twenty one pilots findet ;)

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Hendrik
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Re: Mein erster Realfilm

Beitrag von Hendrik » 30.10.2017, 20:02

Moin Twenty-One, gerade angeschaut und für einen Einstieg in den Realfilm eine starke Nummer! Das Kostüm ist natürlich das Herz des ganzen, vorweg die Maske mit diesem fancy Kameraauge. Der Tarnumhang-Effekt war auch ziemlich gewitzt, nur dass er den dann anschließend wie nebenbei wegschmeißt hat mich etwas gewundert. Story und Setting schön gemacht, das Zimmer am Anfang hatte allerdings immer noch irgendwie den Charakter eines normalen Schlafzimmers statt eines Atomschutzbunkers (o.ä.). Größtes Verbesserungspotenzial sehe ich beim Ton, aber das ist ja eh immer so eine Sache bei Realfilmen. Bin auf jeden Fall gespannt, was als nächstes kommt.
Liebe Grüße
Hendrik
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Re: Mein erster Realfilm

Beitrag von Twenty-one » 07.11.2017, 22:15

Hi Hendrik
Hendrik hat geschrieben:Der Tarnumhang-Effekt war auch ziemlich gewitzt, nur dass er den dann anschließend wie nebenbei wegschmeißt hat mich etwas gewundert.
Ja, das hat mich im Nachhinein auch geärgert. Der Gedanke war, dass die Gefahr jetzt vorbei ist und er ihn nicht mehr braucht. Da er leider nicht über eine Einrollautomatik verfügt, muss er ihn erst ablegen. Das kommt im Film natürlich absolut nicht rüber, hätte aber einen Schnittfehler gegeben wenn ich die Einstellung weg gelassen hätte. Ich glaube es wäre ohne aber dennoch besser gewesen.
Ich hatte für das ganze auch kein Drehbuch, was in einigen Schnittproblemen resultierte. Das hatte bei den Brickfilmen immer noch ganz gut geklappt, weil das Nachdrehen von Szenen einfacher geht. schließlich steht das Set direkt neben dem Schnittrechner. Beim Nächsten muss ich auf jeden Fall mal ein Drehbuch schreiben.
Hendrik hat geschrieben:das Zimmer am Anfang hatte allerdings immer noch irgendwie den Charakter eines normalen Schlafzimmers statt eines Atomschutzbunkers
Ja, damit bin ich auch ziemlich unzufrieden, ich habe auch dabei überlegt, das raus zu nehmen, aber ich wollte mein Zimmer nicht umsonst auf den Kopf gestellt haben.
Hendrik hat geschrieben:Größtes Verbesserungspotenzial sehe ich beim Ton
Auf jeden Fall, die Außenaufnahmen sind vom internen Cameramicro und Freesound und das Voiceover ist mit einem Handy aufgenommen. :haha:
Hendrik hat geschrieben:Bin auf jeden Fall gespannt, was als nächstes kommt
Ich auch ;)

lG 21

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ibaschi
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Re: Mein erster Realfilm

Beitrag von ibaschi » 12.11.2017, 12:56

Moin 21,

mir hat der Film gefallen.
Die Maske ist der Hammer, vor allem dieses zyklopische Objektiv gefällt mir! Hat ein bisschen was von HAL.
Die Drehorte finde ich gut ausgesucht. Wo findet man denn solch eine Wiese mit alten Panzern und toten Schafen?
Die Innenaufnahmen find schon passend (Licht), obwohl da ein paar Details, wie z.B. die Tischplatte, auch bei mir die Illusion eines Versteckes in einer düsteren Zukunft zerstört haben.
Effekte sind gut!
Die Idee mit den Silencer find ich spannend, allerdings hat der Film Längen. Z.B. hätte es eventuell einfach gereicht, wenn der Protagonist auf dem Panzerwrack steht und Ausschau hällt, anstatt es vorher abzuklopfen.
Ich bin auf jeden Fall auf weitere Filme (Real und Brickfilm) von Dir gespannt,

Liebe Grüße aus dem Alten Land,
Baschi
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Re: Mein erster Realfilm

Beitrag von Twenty-one » 13.11.2017, 13:11

ibaschi hat geschrieben:Die Drehorte finde ich gut ausgesucht. Wo findet man denn solch eine Wiese mit alten Panzern und toten Schafen?
Das ist ein Truppenübungsplatz, der nur selten genutzt wird und daher für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
Das Schaf gehörte wohl zu einer Schafherde, die dort weidete. Wahrscheinlich hat der Schäfer es nicht gefunden, weil der Truck ein Stück vom Weg entfernt ist. Wobei man es mit dem Wind recht deutlich riechen konnte. Die Herde kann man sogar bei 3:00 im Hintergrund sehen.
ibaschi hat geschrieben: allerdings hat der Film Längen
Ja, finde ich auch. Ursprünglich hatte ich ihn ohne das Voiceover geplant, dabei war aber der Inhalt viel zu gering. Es passiert ja erst in den letzten 3 Minuten wirklich etwas fürs Auge.

mfg 21

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Re: Mein erster Realfilm

Beitrag von Studmotion » 20.02.2018, 21:01

Nur so eine Frage, was hast du den für ein Schnittprogramm genommen?
Ich mache selber auch Realfilme und gebe dir noch einen kleinen Tipp: Lege beim nächsten Film einen Filter über das Vide, so ganz anfreunden, kann ich mich mit der ersten Szene noch nicht. ;)
Aber für einen Neueinsteiger ein sehr gutes Werk (oder wie mein Kollege sagen würde: ging so :haha: )

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Re: Mein erster Realfilm

Beitrag von Twenty-one » 01.03.2018, 23:30

Hi

Ich nutze Hitfilm, das ist ein grundsätzlich kostenloses Programm bei dem man sich dazukaufen kann was man braucht.
Studmotion hat geschrieben:anfreunden, kann ich mich mit der ersten Szene noch nicht.
meist du nur die Farbe oder die Scene an sich? Bei dieser habe ich tatsächlich nicht so viel farbkorrigiert und am Kontrast geschraubt, anders als bei den Außenaufnahmen. Wenn man im Sommer dreht sind die Pflanzen leider immer grün.
Studmotion hat geschrieben:Aber für einen Neueinsteiger ein sehr gutes Werk (oder wie mein Kollege sagen würde: ging so )
Danke für diese, nicht unbedingt konstruktive, aber ehrliche Kritik.
Studmotion hat geschrieben:Ich mache selber auch Realfilme
Kann man sich die irgendwo ansehen? Auf deinem Youtube Kanal konnte ich nur deine Brickfilme finden.

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Re: Mein erster Realfilm

Beitrag von Studmotion » 02.03.2018, 15:17

Hi,
auf die erste Szene hätte ich einen Filter gelegt, aber wie du schon sagtest eine kleine Farbkorrektur würde garantiert auch was verändern. Die Szene wirkt auf mich ein klein wenig zu freundlich, dies ändert sich natürlich, wenn man den Ton mit in Betracht zieht. Dunkler sähe vielleicht schon mal besser auf (aber das ist nur meine persönliche Meinung und der einzige wirkliche Kritikpunkt meinerseits).
Meine (besser unsere) Filme wirst du auf YouTube oder anderen Portalen nicht vorfinden, aber vielleicht wird ja doch noch mal was hochgeladen (wer weiß wer weiß).

P.S. Ein "Ging so" aus dem Mund meines Kollegen ist soviel wie ein "Sehr Gut gelungen" von einem Normalen Mensch ;) .

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Re: Mein erster Realfilm

Beitrag von Twenty-one » 09.03.2018, 21:45

Studmotion hat geschrieben:Dunkler sähe vielleicht schon mal besser aus
Ja, das mit dem dunkler ist so eine Sache. Bei "Die Wand" habe ich es zum Beispiel so dunkel gemacht, dass man teilweise nichts mehr erkennt. Ich muss halt noch die Balance finden.
Studmotion hat geschrieben:P.S. Ein "Ging so" aus dem Mund meines Kollegen ist soviel wie ein "Sehr Gut gelungen" von einem Normalen Mensch
Achso, na dann danke :)

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